Die Essstörungen

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Die Essstörungen 2017-12-19T11:03:28+02:00

Bei den Essstörungen handelt es sich um Erkrankungen, die gekennzeichnet sind durch ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper und zum Essen. Auch wenn die Ersterkrankung in der Regel ins Jugendalter fällt sind mittlerweile immer mehr alle Altersgruppen betroffen, von der Kindheit bis ins – auch spätere- Erwachsenenalter.

Das Aufkommen des gestörten Essverhaltens ist meist begleitet von einer verzerrten Wahrnehmung des Körpers und seiner Formen, ausgehend von dem Gefühl dick und häßlich zu sein und deshalb sozial ausgegrenzt zu werden. Dies mindert natürlich den Selbstwert, die Lebensqualität und die sozialen Beziehungen.

Bei der Entwicklung einer Essstörung spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle, wie z.B.  genetische und psychische Ausstattung, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder Ereignisse in der  Familie ( schwierige Familienkonstellationen, traumatische Erlebnisse),  oder soziokulturelle Bedingungen ( Schönheitsideale, Konkurrenz- und Leistungsstreben).

Das Ausbrechen der Essstörung scheint oft unvermittelt aufzutreten und bringt viel Leid  mit sich, nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihre  Familien und das gesamte soziale Umfeld.

Gravierend sind bei Essstörungen auch die psychischen Begleiterscheinungen, unter denen die Erkrankten leiden, wie depressive Zustände, Ängste oder Zwangsgedanken.  Damit einher verstärken  sich auch problematische Persönlichkeitsstile wie übertriebener Perfektionismus, der Selbstwert verringert sich, der Umgang mit Anderen und mit den eigenen  Gefühlen wird immer schwieriger.

Anorexie

Bulimie

Binge- Eating-Störung ( Essattacken mit Kontrollverlust)

Ednos ( nicht näher bezeichnete Essstörung)