Posttraumatischen Belastungsstörung

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Posttraumatischen Belastungsstörung 2017-12-19T11:19:44+02:00

Sie tritt zeitlich verzögert als Reaktion auf extrem belastende Erlebnisse wie außergewöhnliche Bedrohungen oder katastrophale Vorkommnisse auf. Die erlebten Traumatas beziehen sich auf extreme Notlagen wie Gewalt ( körperliche, psychische, sexuelle), auf Erlebnisse im Krieg, auf der Flucht, bei Verfolgung, auf Naturkatastrophen und können länger oder kürzer angedauert haben, auch länger zurückliegen und lösten bei den Betroffenen Gefühle von extremer Angst, Hilflosigkeit und Kontrollverlust aus. Gewalttaten, die im Rahmen einer persönlichen Bindung stattfanden und länger andauerten lösen meist schwerwiegendere Reaktionen aus.

Die häufigsten Symptome bei posttraumatischer Belastungsstörung sind :

  • Verschiedene, nicht kontrollierbare Erregungszustände verbunden mit schweren körperlichen Reaktionen wie Zittern Schwitzen, Atembeschwerden
  • sich aufdrängende Erinnerungen  an das Trauma wie flashbacks, Bilder oder Tagträume
  • Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheit
  • Schlafstörungen, Ein – und Durchschlafstörungen, Alpträume,
  • Gefühlstaubheit, Entfremdung zu anderen Menschen. Schuld – und Schamgefühle
  • Vermeidung von Orten, Situationen und Menschen, Rückzugstendenzen
  • Selbstzweifel und negative Gedanken, Niedergeschlagenheit, Depression
  • Substanzmissbrauch zur Betäubung Schreckhaftigkeit, erhöhte Wachsamkeit.