Psychosomatik

/Psychosomatik
Psychosomatik 2017-11-27T13:59:55+01:00

“Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare” 

(C. Morgenstern)

Psychische, körperliche , geistige und soziale Faktoren wirken zusammen, wenn es um Gesundheit, aber auch  wenn es um Krankheit geht.  Die Psychosomatik  mißt   in ihrer Krankheitslehre psychischen und psychosozialen Einflüssen bei der Entwicklung und Heilung körperlicher Leiden eine wichtige Bedeutung bei, wie auch körperliche Faktoren für die Entstehung psychischer Störungen mitverantwortlich gemacht werden.

So ist es folgerichtig, daß für die Therapie verschiedener psychischer und organischer Krankheiten Therapieansätze erforderlich sind, die nicht oder nicht nur an der Beseitigung körperlicher Beschwerden ansetzen, sondern die  lebensgeschichtlichen Hintergründe der Entstehung und  der Aufrechterhaltung der Krankheit in den Blickwinkel nehmen.  Dies leistet in besonderer Weise die Psychotherapie, die mit den Betroffenen  neue Sichtweisen entwickelt und an einer Veränderung der krankmachenden Bedingungen arbeitet.

An unserem Zentrum wird die  Psychotherapie ergänzt mit anderen körperorientierten Verfahren, die sich  erwiesenermaßen positiv auf die Heilungsentwicklung bestimmter Störungen auswirken können. Wir arbeiten eng vernetzt im Team, um die Erkenntnisse der verschiedenen Therapeuten in eine verbesserte Behandlungsplanung einbringen zu können.

Neben den engeren psychosomatischen Krankheitsbildern wie den somatoformen Störungen sind wir auch zuständig für die Behandlung einer Reihe von psychischen Störungen, die zum Großteil mit erheblichen körperlichen Symptomen verbunden sind. Es sind dies:

  • Leichte und mittlere Depressionen
  • Alle Formen von Angsttörungen  wie Panikstörungen, Sozialangst, spezifische Phobien und generalisierte Angststörung
  • Zwangsstörungen
  • Trauma- und Belastungsstörungen
  • Somatoforme Störungen wie Krankheitsangst und chronische Schmerzzustände ohne Befund